• Fenja


    Ich und meine Geschichte


    Es fällt mir sehr schwer hier nun alles zu erzählen, doch ich weiß schon eine ganze Zeit nicht weiter.


    Kurz sei noch gesagt, dass es schon in meiner Kindheit oft hieß das Kind hat dicke Stampfer.




    Also 2018 bin ich gestürzt und kam ins KH wo ich 6 lange Wochen verbrachte. (bevor ich es vergesse, ich bin ein Schwergewicht. Alle denken natürlich ich bin nur am Essen. doch das ist keineswegs so.) Also im KH ist niemand mit mir gelaufen oder aufgestanden, außer so paar Tage vor meiner Entlassung. irgendwie habe ich es im Bett nicht so richtig registriert, da ich mehr fixiert auf meine Verletzung war, dass ich extrem geschwollene Beine hatte, ich dachte ich habe ein dickes Kissen zwischen den Beinen als ich Aufstand. bis ich fest musste es ist ein fester dicker Oberschenkel und mit Blick weiter runder sah ich ein dickes extrem hartes Teil was sich Unterschenkel nennt. Ich fragte was das ist. antworten waren Wassereinlagerung. ich kam nach Hause. Dort versuchte ich mich mit laufen wieder was mit auch immer mehr gelang. Der Pflegedienst den ich dann hatte sagte dann zu mir das ich Lymphdrainagen brauche. (im Arztbrief stand irgendwie so viel und ich habe das alles auch verstanden aber nicht richtig wahrgenommen. Denke durch den Schock vom Sturz der mein Leben eh veränderte (Gelenkkapsel war zertrümmert. OP ohne Vollnarkose. usw.)


    Also die ersten Monate mit wieder mobil werden beschäftigt und dem Hausarzt paar Mal gesagt ich brauche wohl Lymphdrainage und Wassertabletten. bekam aber erst einmal nichts. März kam ich mit mittlerweile noch dickeren Beinen mit Wundrose ins KH. ich hörte immer etwas von Erysipel am rechten Bein welches wirklich extrem immer dicker wurde. Und bemerkte eine kleine Wunde am Schienbein. Die wurde immer größer und der Pflegedienst holte als ich nach wieder 6 Wochen KH eine wund Expertin die diese Tropfende (wirklich sehr extrem, richtige große Pfützen) behandele bzw. alle 2 Wochen sich anschaute, versorgt hat es ja der Pflegedienst 2x täglich. Es hat ewig gedauert bis die Wunde etwas zu wuchs und plötzlich über Nacht scheint irgendwie etwas geplatzt zu sein im Bein denn morgens sagte der Pfleger nur oha was ist hier passiert. lauter Blut und Wasser. Expertin kam. ich Fieber usw. wieder KH. dort wurde das Ganze mit Tamponade ausgestopft.


    7cm tiefe Wunde. ich habe sie immer noch und es schwankt wohl zwischen 7 und 9 cm.


    Zwischendurch in den Monaten bekam ich auch Wassertabletten und Lymphdrainage 2x die Woche. sie kam zu mir nach Hause da ich das Haus nicht verlassen konnte und kann da dort Treppen sind.


    Später waren es jetzt mittlerweile 3x die Woche. aber mein rechtes Bein wuchs in den ganzen Monaten immer weiter. Ich konnte mich immer schlechter bewegen. kam jetzt zuletzt nicht mehr allein ins Bett da ich das Bein kein Stück von der Erde heben kann. Phu es gibt noch so viel zu allem zu sagen doch schon jetzt ist der Text sehr lang.


    Ich Versuchs etwas kurz zu fassen nun.


    Ihr könnt ja dann fragen. Ich bin jetzt noch in einem KH welches mich zum Glück aufgenommen hat nachdem ein anderes wo ich vorher häufiger lag ablehnte. kein Schwerlastbett und Corona. Hier wo ich jetzt bin erlebe ich das erste Mal Hilfe für meine Beine mit Lymphdrainage täglich aber leider nur 20 min aber teilweise 2x am Tag und Entwässerung. Und sie versuchen mich unterzubringen denn das alles ist noch sehr verzwickt. Zum einen, weil ich zu Hause nicht versorgt werden kann. Seit ich vor 9 Wochen im Krankenhaus war für ca. 3 Wochen und sich wieder keiner mit mir bewegt hatte, ich kein bisschen Lymphdrainage hatte und wieder nur die Wundrose behandelt wurde, konnte ich nicht mehr stehen. Bein will nicht mehr. somit kam ich in Kurzzeit Pflege 3 Wochen die nicht verlängert haben. die Leitung sagte zu mir ob mein Arzt mir gesagt hat wie lang ich noch lebe. ich war geschockt. Sie wollte nicht verlängern wohl um die Krankenhäuser unter Druck zu setzen mir zu helfen. Untersuchungen zu machen die längst hätten passieren müssen, so hörte ich.


    Übrigens in den 9 Wochen jetzt nahm ich 40 kg ab. Mit einfach weniger essen und kein frustnaschen.


    So also landete ich in diesem KH wo ich noch bin und die mich so eigentlich auch nicht entlassen würden, wenn es so ginge. Doch sind das hier keine Lymphspezialisten oder Lymphklinik.


    Lymphklinik hatte ein Herr, der auch als Betreuer unterwegs ist von dem Pflegedienst und der von mir eine Vollmacht bekam, auch angerufen aber die nehmen mich nicht auf da ich zu viel auf die Waage bringe oder bei einer anderen wurde gesagt es müssen vorher gewisse Untersuchungen gemacht werden wo ich bis jetzt immer noch nicht weiß welche genau. Oder aber auch ich muss mobil sein. Wie denn bitte mit solch einem Bein??? Nun ja das Ende v Lied der Herr der mich quasi eine Weile betreut hat in manchen Dingen, hatte einen Anwalt noch mit beauftragt, der Wiederum wohl auch Gruppen mit Adipositas geführt hat. Dieser wiederum kennt einen Arzt der Magen OP macht und somit wurde gesagt die ist jetzt erstmal das wichtigste damit sie mehr abnehmen und dann wird auch das Bein etwas besser und dann kann man Lymphdrainage und Wickeln. Mein Bein wird von Tag zu Tag dicker. Ich fühle mich von Tag zu Tag schlechter, auch psychisch. keiner will mich keiner hilft mir.


    Wegen der OP jeden zweiten Tag etwas anderes. kein passender OP-Tisch. zu Zeit von Corona gerad schlecht usw. Aber hey mein Bein macht das nicht mehr lange mit. ich bekomme schon viel starke Schmerzmittel das ich teils glaub schon völlig neben mir stehe. Also ein paar wenige Tage kann ich noch in diesem KH bleiben. über Weihnachten wird hier geschlossen. Ein Pflegeheim Platz zur Überbrückung wurde bis dato nicht gefunden, Lymphklinik nimmt mich keine und zu Hause kann der Pflegedienst mich nicht versorgen. Bin einfach fertig mit den Nerven. die ganzen Belastungen die letzten Jahre machen mich die immer Kämpferin war und ist nun zu einem Haufen elend das nicht mehr weiterweiß. :(