Wie entsteht ein Lymphödem ?

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    Wie entsteht ein Lymphödem?


    Ein Lymphödem tritt auf, wenn das Lymphsystem des Körpers gestört ist und Flüssigkeit sich in den Geweben ansammelt. Das Lymphsystem ist Teil des Immunsystems und hilft, Flüssigkeit und Abfallprodukte aus dem Körper zu entfernen. Wenn das Lymphsystem beeinträchtigt wird, kann Flüssigkeit nicht richtig abfließen und sich in den Geweben ansammeln.


    Es gibt verschiedene Ursachen für ein Lymphödem, einschließlich:

    Genetische Veranlagung: Einige Menschen haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, ein Lymphödem zu entwickeln, aufgrund einer genetischen Veranlagung.

    Krebsbehandlungen: Operationen, Bestrahlungen und Chemotherapien zur Behandlung von Krebs können das Lymphsystem schädigen und zu einem Lymphödem führen.

    Infektionen: Infektionen wie Filariasis oder Cellulitis können das Lymphsystem beschädigen und ein Lymphödem verursachen.

    Verletzungen: Verletzungen, die das Lymphsystem beeinträchtigen.


    https://www.lymphnetzwerk.de/l…ymphnetzwerk-kompakt.html

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    Lymphödeme nach Prostatakrebs

    Ein Lymphödem ist eine Schwellung, die durch eine Ansammlung von Lymphflüssigkeit verursacht wird. Es tritt normalerweise in den Extremitäten auf, kann aber auch andere Körperteile betreffen. Lymphödeme treten auf, wenn das Lymphsystem nicht richtig funktioniert, was dazu führen kann, dass die Lymphflüssigkeit nicht ordnungsgemäß abfließt.


    Bei Prostatakrebs kann es zu Lymphödemen kommen, insbesondere nach einer Prostatakrebsbehandlung, wie beispielsweise einer Prostatektomie (operative Entfernung der Prostata) oder einer Strahlentherapie. Diese Behandlungen können das Lymphsystem beeinträchtigen und den normalen Lymphabfluss stören, was zu einer Ansammlung von Lymphflüssigkeit führen kann.


    Typischerweise tritt ein Lymphödem nach Prostatakrebs im Bereich der unteren Extremitäten, also den Beinen, auf. Es kann jedoch auch in anderen Körperregionen vorkommen, abhängig von der Art der Behandlung und anderen individuellen Faktoren.


    Die Symptome eines Lymphödems können Schwellungen, Spannungsgefühl, Schweregefühl, Hautveränderungen und in fortgeschrittenen Fällen auch Schmerzen sein.


    Die Behandlung von Lymphödemen nach Prostatakrebs kann verschiedene Ansätze umfassen, wie manuelle Lymphdrainage, Kompressionsbandagen, Bewegungstherapie, und lymphatische Entlastungstechniken. Der behandelnde Arzt oder eine spezialisierte Therapeutin kann dabei helfen, die geeignete Behandlung für den jeweiligen Fall festzulegen.


    Es ist wichtig, ein Lymphödem frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, um Komplikationen zu vermeiden und die Lebensqualität des Betroffenen zu verbessern. Wenn jemand nach einer Prostatakrebsbehandlung Anzeichen eines Lymphödems bemerkt, sollte er dies seinem Arzt mitteilen, damit eine angemessene Behandlung eingeleitet werden kann.


    https://www.lymphnetzwerk.de/l…mphoedem/allgemeines.html