• Ich hoffe, baldmöglichst geimpft zu werden.

    Ich bin froh, dass sie in Deutschland nicht den Weg der beschleunigten Zulassung gewählt haben.

    Ich werde auch weiterhin meine ffp2-Maske tragen, da ja noch nicht geklärt ist, ob man im Falle einer Infektion trotzdem noch ansteckend ist.

    Aber die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf, die für mich im einstelligen Prozent-Bereich liegt, wird erheblich reduziert.

    Natürlich ist das Risiko einer Komplikation der Impfung wie bei jeder Impfung vorhanden. Dies schätz ich aber erheblich niedriger ein.

    Freundliche Grüße


    Uli29

  • Ich möchte mich auch so schnell wie möglich impfen lassen. In unserer Gegend eröffnet Anfang Januar 2021 ein Impfzentrum. Allerdings gehöre ich nicht zur Risikogruppe. Ich werde einfach mal hingehen und fragen, ob ich mich impfen lassen kann. Wahrscheinlich werde ich abgelehnt werden. Aber ich kann es ja trotzdem mal versuchen.


    Allerdings habe ich nach der Impfung vor auch weiterhin zur Sicherheit die AHA Regeln noch zusätzlich einzuhalten.

    Vielleicht könnte die Impfung auch Nebenwirkungen haben? Aber an Corona zu erkranken ist wohl schlimmer.

    Edited once, last by catwoman: Außerdem finde ich es wichtig, dass man Dankbarkeit zeigt, bei den fleißigen Impfkräften. Dass man sich ausdrücklich bedankt und auch betont, welch wichtige lebensnotwendige Aufgabe sie haben. Sie sind Lebensretter. Vielleicht werde ich auch ein kleines Geschenk mitbringen als Respekt und Anerkennung. Dies gibt den fleißigen Impfkräften etwas Kraft und Motivation, denn sie werden langfristig höllisch viel zu tun haben. Ich kann mir vorstellen, dass manche sogar ehrenamtlich arbeiten. Die wichtige Aufgabe wird den fleißigen Impfkräften allerdings auch selbst etwas helfen. Denn wer anderen gutes tut, tut sich selbst das beste. Das Jahr 2021 kann nicht besser starten als mit dem lebenswichtigen Impfstoff. Dies wird vielen Menschen HOFFNUNG, Ausdauer, Geduld und Kraft geben die AHA Regeln und soziale Distanzierung weiterhin gewissenhaft durchzuziehen. ().

  • Auch ich möchte mich so schnell wie möglich impfen lassen. Bei uns ist das Impfzentrum schon seit heute in Betrieb. Leider werden die Risikogruppen wie Niereninsuffizienz etc. erst in der dritten Impfgruppe eingeteilt.


    Bis dahin ist also immer noch größte Vorsicht und einhaltung der AHA Regeln wichtig.

  • Ich sehe das genau so. Möchte mich impfen lassen.

    Allerdings bin ich mir etwas unsicher wegen meiner Erkrankung (Lipödem). Auf Grund des Gen-Basierten Impfstoffes. Wie weit der Impfstoff negative Auswirkungen auf das Lipödem haben? Vielleicht können unsere Forum - Ärzte etwas dazu sagen?!

    Viele Grüße

    arika

  • Hallo zusammen,

    dies habe ich direkt beim RKI gefunden.


    mRNA-Impfstoffe enthalten Genabschnitte des SARS-CoV-2-Virus in Form von messenger-RNA (kurz mRNA), die auch als Boten-RNA bezeichnet wird. Ausgehend von der mRNA werden nach Verimpfung in Körperzellen Proteine hergestellt, die dann das Immunsystem zu einer gezielten Antikörperbildung gegen SARS-CoV-2 und einer zellulären Abwehr gegen SARS-CoV-2-infizierte Zellen anregen und so eine Immunreaktion erzeugen. Eine Immunreaktion anregende Proteine werden als Antigene bezeichnet.

    Um die Aufnahme durch einige wenige Körperzellen zu ermöglichen, wird die mRNA mit Lipidstoffen umhüllt, sodass sogenannte mRNA-Lipidnanopartikel entstehen. Diese sind auch nach der intramuskulären Injektion stabil und ermöglichen die Aufnahme der mRNA in einige wenige Muskel- und Immunzellen. Studien haben gezeigt, dass die Lipidnanopartikel nicht zytotoxisch (zellschädigend) sind und von ihnen keine Gefahr für den menschlichen Körper ausgeht.

    In den Zellen wird die Erbinformation, die auf der mRNA kodiert ist, ausgelesen und in Protein übersetzt (translatiert). Das ist ein Prozess, der in Körperzellen auch mit der zelleigenen mRNA abläuft: Bei einigen COVID-19-mRNA-Impfstoffen handelt es sich um Nucleosid-modifizierte mRNA (modRNA), die das SARS-CoV-2-Oberflächenprotein (Spikeprotein) kodiert. Die Verträglichkeit der modRNA ist im Allgemeinen gegenüber nicht modifizierter mRNA verbessert.

    Das ausgehend von der mRNA gebildete Virusprotein regt als Antigen das Immunsystem des Körpers dazu an, Antikörper gegen SARS-CoV-2 zu produzieren (humorale Immunantwort). Virusproteine können zudem eine T-Zell-Antwort (CD4, CD8) auslösen (zelluläre Immunantwort). Die mRNA der RNA-Impfstoffe wird nach kurzer Zeit von den Zellen abgebaut. Sie wird nicht in DNA umgebaut und hat keinen Einfluss auf die menschliche DNA, weder in Körperzellen noch in Keimbahnzellen. Nach dem Abbau der mRNA findet keine weitere Produktion des Antigens statt.

    mRNA-basierte Impfstoffe haben den Vorteil, dass eine große Anzahl Impfdosen innerhalb weniger Wochen hergestellt werden kann. Die COVID-19-Impfstoffkandidaten auf mRNA-Basis müssen derzeit bei niedrigen Temperaturen transportiert und gelagert werden (-20 bis -80 Grad C).

    Bei in Europa zugelassenen Impfstoffen wurde im Rahmen kontrollierter klinischer Prüfungen beim Menschen deren Qualität und Herstellung, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit geprüft.

  • hier geht es weiter:


    Vektorbasierte Impfstoffe bestehen aus für den Menschen harmlosen Viren, die gentechnisch so verändert sind, dass sie in ihrem Genom die genetische Sequenz mit dem Bauplan für einen oder mehrere Bestandteile des Erregers (Antigen) enthalten. Die COVID-19-Vektorimpfstoffkandidaten enthalten ungefährliche, gut untersuchte Trägerviren, in deren Genom ein Gen eingebaut wurde, das den Bauplan für das SARS-CoV-2-Oberflächenprotein, das Spikeprotein, enthält. In den Zellen wird die Erbinformation auf dem Gen ausgelesen und in Protein übersetzt (translatiert). Es gibt vermehrungsfähige und nicht-vermehrungsfähige Vektorimpfstoffe, die beide beim Menschen keine Erkrankung auslösen. Die Vektorviren dienen somit als "Genfähre" für das Spikeprotein-Gen. Das ausgehend von dem übertragenen Gen gebildete Spikeprotein regt als Antigen das Immunsystem des Körpers dazu an, Antikörper gegen SARS-CoV-2 zu produzieren (humorale Immunantwort). Zudem kann eine T-Zell-Antwort (CD4, CD8) ausgelöst werden (zelluläre Immunantwort).

    Vermehrungsfähige Vektorviren vermehren sich nur für eine begrenzte Zeit im Körper der geimpften Person. Vermehrungsunfähige und vermehrungsfähige Vektorviren werden durch das Immunsystem kontrolliert und eliminiert. Ihre Erbinformation wird nicht in die menschliche DNA eingebaut, weder in Körperzellen noch in Keimbahnzellen. Nach dem Abbau der von den Vektorviren übertragenen Erbinformation findet keine weitere Produktion des Antigens statt.

    Vektorimpfstoffe wurden bereits zugelassen (bspw. Ebola-Impfstoffe), ihre Herstellung kann relativ schnell erfolgen. Sie können bei Temperaturen von 2 bis 8 Grad C transportiert und gelagert werden.

    Bei in Europa zugelassenen Impfstoffen wurde im Rahmen kontrollierter klinischer Prüfungen beim Menschen deren Qualität und Herstellung, Sicherheit und Wirksamkeit geprüft.

  • Hier noch eine der vielen Ärzteinformationen bezüglich des mRNA Impfstoffes (explizit der Wirkmechanismus für den Pfizer/biontech Impfstoff) im Anhang. Leider nur in englischer Sprache verfügbar. Quelle: Pfizer


  • Außerdem finde ich es wichtig, dass man Dankbarkeit zeigt, bei den fleißigen Impfkräften. Dass man sich ausdrücklich bedankt und auch betont, welch wichtige lebensnotwendige Aufgabe sie leisten. Sie sind Lebensretter. Vielleicht werde ich auch ein kleines Geschenk mitbringen als Respekt und Anerkennung. Dies gibt den fleißigen Impfkräften vielleicht etwas Kraft und Motivation, denn sie werden langfristig höllisch viel zu tun haben. Ich kann mir vorstellen, dass manche sogar ehrenamtlich arbeiten.


    Die wichtige Aufgabe wird den fleißigen Impfkräften allerdings auch selbst etwas helfen. Denn wer anderen gutes tut, tut sich selbst das beste. Und davon werden sie definitiv auch etwas profitieren.


    Das Jahr 2021 kann nicht besser starten als mit dem lebenswichtigen Impfstoff. Dies wird vielen Menschen HOFFNUNG, Ausdauer, Geduld und Kraft geben die AHA Regeln und soziale Distanzierung weiterhin gewissenhaft durchzuziehen.

  • Heut hab ich mit meiner Mutter gesprochen. Sie ist 70 Jahre und gehört zur Risikogruppe, Sie will sich eher noch nicht impfen lassen und eher ein Jahr abwarten, ob die Impfung Nebenwirkungen oder Spätfolgen hat:?:


    Aber ist das wirklich besser, ständig in Angst zu leben, sich mit Covid anzustecken, mit unangenehmen Langzeitfolgen leben zu müssen, oder sogar daran sterben zu müssen:?:


    Ehrlich gesagt, hab ich keine besondere Angst vor Nebenwirkungen. Was könnte das sein? Ich glaub das höchstens der Arm ein paar Stunden ein wenig weh tun wird nach der Impfung, das ist schon alles. Weitere Nebenwirkung und auch Spätfolgen befürchte ich nicht.

    Ich hab irgendwie Vertrauen in die Pharmaindustrie und werde mich auf jeden Fall so schnell wie möglich impfen lassen.:!::thumbup:

    Ich werde dann Bescheid geben, ob ich Glück hatte und ich geimpft werde, wenn ich demnächst spontan im Impfzentrum geimpft werde, obwohl ich nicht in der Risikogruppe bin. Aber wie gesagt: "wer nicht wagt, der nicht gewinnt".:thumbup:

  • Mögliche Langzeit-Nebenwirkungen könnten zB im Bereich von Autoimmunerkrankungen liegen.


    Meine 90 jährige Mutter hat auch im ersten Moment gesagt, sie will sich das erstmal eine Zeitlang anschauen.


    Aber schon nach einer Woche hat sie sich pro schnellstmöglicher Impfung entschieden. Ich konnte schon Termine für sie organisieren.


    Bei meiner 94jaehrigen Schwiegermutter war leider das Virus schneller da als die Impfung. Sie ist an Covid 19 erkrankt.

    Freundliche Grüße


    Uli29

  • Weiter oben in diesem Post stehen die ganzen offiziellen Texte dazu.

    Die "Packungsbeilage" quasi!


    Da es den Impfstoff erst einige Monate gibt, weiss niemand genaue Zahlen für Langzeitfolgen.

    Freundliche Grüße


    Uli29

  • Wobei man auch sagen muss, dass wir sehr schnell (wenige Monate) auch auf mögliche sehr seltene Nebenwirkungen stoßen würden... aufgrund der Masse der Impfungen (am Wochenende schon 4.000.000 Impfungen weltweit mit Pfizer/Biontec).


    Relevante Impfreaktionen treten auch innerhalb der ersten zwei Monate nach Impfung auf und nur extrem selten später. also das mit den "Langzeitreaktionen- und Folgen" ist zumindest bei den Ärzten der STIKO kein großes Thema.

  • Man kann ja eine Gegenrechnung aufmachen:


    Wie hoch ist mein Risiko für einen schweren Verlauf? (Unter Berücksichtigung von Alter und Vorerkrankungen ist eine grobe Abschätzung mithilfe des Hausarztes möglich)


    Wie hoch ist das Risiko von Langzeitfolgen von Covid? Wer eine seriöse Tageszeitung liest, hat dazu schon eine Fülle von Einzelschicksalen beschrieben bekommen.

    Freundliche Grüße


    Uli29

  • Auf jedenfall muss man bei der Entscheidung einberechnen, ob die Mutter alleine wohnt/wenig Kontakte hat, oder in einem Pflegeheim wohnt, wo die Wahrscheinlichkeit für eine Ansteckung am höchsten ist und wie sie auf bisherige Impfungen reagiert hat.

    Edited once, last by CR1 ().